Archive | Oktober, 2010

Aufgelesen: Der Schäfer, der Wind, der Wolf und das Meer – Auf den Schwingen des Windes

30 Okt

Zwischen wütenden Schneestürmen und knisternden Kaminfeuern. In der Herbst- und Winterzeit werden jeden Samstag die schönsten Geschichten für Jung und Alt vorgestellt.

Einar Turkowski, ein Mann aus Blei aus Träumerei. Der deutsche Illustrator zeichnet sich mit grafitschimmerndem Werkzeug hauchfeine Welten aus Strich, Nebel und Märchen. Zwischen filigraner Kunst und technischer Zeichnung wabern seine Werke in einer eigenen Sphäre.
In „Der Schäfer, der Wind, der Wolf und das Meer“ geht Turkowski noch einen Schritt weiter. Im Gegensatz zu den idyllisch anmutenden Sätzchen beschreiben die Zeichnungen eine gnadenlos technisierte Welt.
Der namenlose irischer Schäfer – ein Bastler und Tüftler, der mehr mit dem Holzpuppenvater Geppetto gemein hat, als mit einem vollbärtig gemütlichen Iren – erkennt, dass er zu große Angst hat eines seiner geliebten Schafe zu verlieren. Gleichsam sind diese allesamt mechanisch, bestehen aus Federn, Schrauben und Zahnrädern und werden eher durch Rost oder verlorene Federspannkraft außer Gefecht gesetzt, als durch Krankheiten. Die Unberechenbarkeit der Natur: abgeschafft.
Trotz allem verlässt er seine Schafe, und erst als der Schäfer ein Schiff namens „Pandora“ besteigt und aufs aufgewühlte Meer hinausfährt, findet er den Frieden mit sich.
Ein illustriertes Buch, das mit kindlicher Leichtigkeit und Faszination auf wundersame Art und Weise das Wesen unserer Gesellschaft beschreibt. Ohne Schwindelgefühl.
Im Sog der feinen Punkte und Striche entblättert sich Schritt für Schritt die Geschichte Turkowski in unseren Gedanken, nistet sich in den Untiefen des Verstandes ein und verlässt seinen Platz nie mehr.

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Der Schäfer, der Wind, der Wolf und das Meer – Einar Turkowski

32 S., 198 x 166 mm

Gerstenberg Verlag

ISBN 978-3-8369-5273-6; 12,95 Euro

Gezeichnet: Halloween

28 Okt

Ein flatterhafter Held mit einer Vorliebe für Regen und Würmer. Das ist der stets optimistische Fürst Frederick fon Flatter – eine Fledermaus, die sich nicht scheut, sich auch als Batman zu verkleiden.
Zusammen mit dem gleichermaßen altklugen wie mitteilsamen Käfer sinnieren sie sich täglich durch die Comic – Welt des Bastian Melnyk. Und zweimal wöchentlich nun auch auf „StreifenReich“.


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Fredericks Flatterhöhle:
www.fonflatter.de

Gezeichnet: Der Tag des Falters

26 Okt

Ein flatterhafter Held mit einer Vorliebe für Regen und Würmer. Das ist der stets optimistische Fürst Frederick fon Flatter – eine Fledermaus, die sich nicht scheut, sich auch als Batman zu verkleiden.
Zusammen mit dem gleichermaßen altklugen wie mitteilsamen Käfer sinnieren sie sich täglich durch die Comic – Welt des Bastian Melnyk. Und zweimal wöchentlich nun auch auf „StreifenReich“.


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Fredericks Flatterhöhle:
www.fonflatter.de

Aufgehört!: Pony Pony Run Run – Auf auf zum Galopp, Galopp

25 Okt

Laut, leise, schrill oder knallig. In „Aufgehört!“ werden Musiker vorgestellt,  bei denen kein Auge trocken bleibt.

Es gibt Dinge, die man unterwegs immer mit sich trägt: Hose, Handy oder Handtasche. Ab jetzt sollte man in der Tasche auch immer ein Zuckerstückchen bei sich tragen.
Wofür? Dazu gehen reisen wir in den Zoo: umringt von unzähligen Kinderscharen finden sich hier die gesuchten Schleckermäulchen. Mit bauschiger Mähne und flottem Schweif steht das Pony für zahlreiche tätschelnde Hände und Cowboyspielzeug.

Doch nun können diese putzigen Minirösser auch Musik machen: Gaëtan Réchin Lê Ky-Huong, Amaël Réchin Lê Ky-Huong und Antonin Pierre bilden das Trio „Pony Pony Run Run“. In den Fußstapfen von Phoenix traben die Franzosen aus Nantes mit ihrem Debütalbum „You Need“ (2010) auf Electro-Pop Pfaden.

Die Drei lernten 2005 an der Kunstschule in Nantes kennen. Nach ersten Erfahrungen als Band in der lokalen Szene von Nantes hatte die Gruppe zunächst in Frankreich, später europaweit erste Auftritte. Mit ihrer ersten Singleauskopplung „Hey You“ klettert Sie 2009 in Frankreich auf Position 19, in Belgien gar auf den achten Platz. Popsounds und Mitklatschmelodien bestimmen ihre Musik ohne auf die gehörige Portion Liebesschmerz zu verzichten. Einfach zuckersüß.
Für einen völligen Sprint reicht es bei den Ponys noch nicht, dazu fehlt die Abwechslung, für einen sehr schnellen Trab reicht es allemal. Also, Zuckerstückchen bereit halten und die Kleinpferde zu Höchstleistungen anspornen.

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Homepage von Pony Pony Run Run

Aufgelesen: Der Leichendieb – Gestorben wird immer

23 Okt

Zwischen wütenden Schneestürmen und knisternden Kaminfeuern. In der Herbst- und Winterzeit werden jeden Samstag die schönsten Geschichten für Jung und Alt vorgestellt.

Schmierige Schatten flitzen durch den dunklen Seziersaal. Bis auf ein fernes Scharren ist es völlig still. Langsam kommt ein raues Stimmengewirr näher und vermischt sich mit dem modrigen Gestank der Leichen. Davon gibt es aber weniger als man meinen mag.

Wir befinden uns in Edinburgh, 1829. Der ehrgeizige Medizinstudent Fettes hofft die Stelle des Hilfsassistenten bei Professor Knox zu erhalten. Unterstützt durch den Assistenten des Professors, Macfarlane, bekommt er diese auch. Nun beginnt ein neues Leben für den jungen Mann.
Seine Aufgabe: er soll die für Forschungszwecke bestimmten Leichen entgegen nehmen, auch solche die illegal dafür ausgegraben wurden.
Mit flauem Gefühl und schlechtem Gewissen akzeptiert Fettes jedoch und schwört kein Wort mehr darüber zu verlieren.
Als ihm jedoch eine Leiche gebracht wurde, die gestern Abend noch sehr lebendig schien ahnte er, das an dem schon grausigem Gewerbe etwas fauler sein könnte, als er je erahnen konnte.

Eine Geschichte voller Leichen, die aber doch fast völlig ohne Tote auskommt. Aus den Federn von Robert Louis Stevenson stammend, wurde von Titania Medien in der Reihe „Gruselkabinett“ mit „Der Leichendieb“ eine Hörspieladaption geschaffen, die sich sehen lassen kann. Mit den markant kräftigen Stimmen von Michael Pan (u.a. dt. Stimme von Gary Oldman), Torsten Michaelis (Wesley Snipes) oder David Turba (Zac Afron) wurden ebenso stimmungsvolle wie authentische Sprecher gefunden. Ob mit Wut und donnerndem Zorn dem verhassten Gegenüber verhängnisvolle Phrasen entgegen schmetternd oder verschüchternd einige Leise Worte wispernd – alle Sprecher finden immer den genau richtigen Tönen.
Zwischen gemütlichen kaminbefeuerten Kneipen und düsteren Anatomiesälen wird der Hörer mehr und mehr in die Handlung eingestrickt, ein Kriminalroman mit sehr subtilen und untergründigen Grauen gleich. Die wunderschöne Musik-und Geräuschuntermalung trägt seinen Teil hierzu bei.

Bis zum Schluss behält „Der Leichendieb“ seine Spannung und hat einen Fest im Würgegriff. Stimmungsvoll wurde das Werk Stevensons inszeniert und passend am Schluss erweitert. Nichts zwickt, nichts zwackt – es passt alles wie angegossen.
Eine Geschichte, geschaffen für Campingausflüge, verregnete Abende oder überlange Autofahrten.

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Gruselkabinett Folge 27: Robert Louis Stevenson – Der Leichendieb

Hörspiel von Marc Gruppe; 1 CD über 68 Minuten

Titania Medien

ISBN –  978-3-7857-3579-4; 8,99 Euro

Hörprobe

Gezeichnet: Partyzeit

21 Okt

Ein flatterhafter Held mit einer Vorliebe für Regen und Würmer. Das ist der stets optimistische Fürst Frederick fon Flatter – eine Fledermaus, die sich nicht scheut, sich auch als Batman zu verkleiden.
Zusammen mit dem gleichermaßen altklugen wie mitteilsamen Käfer sinnieren sie sich täglich durch die Comic – Welt des Bastian Melnyk. Und zweimal wöchentlich nun auch auf „StreifenReich“.

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Gezeichnet: Herbst

19 Okt

Ein flatterhafter Held mit einer Vorliebe für Regen und Würmer. Das ist der stets optimistische Fürst Frederick fon Flatter – eine Fledermaus, die sich nicht scheut, sich auch als Batman zu verkleiden.
Zusammen mit dem gleichermaßen altklugen wie mitteilsamen Käfer sinnieren sie sich täglich durch die Comic – Welt des Bastian Melnyk. Und zweimal wöchentlich nun auch auf „StreifenReich“.

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