Archive | Juli, 2009

Meine erste Reise, oder warum Unwissenheit gut sein kann (1)

29 Jul

Erster Teil: Die Abreise

Es war vor ungefähr zwei Wochen. Die Uhr schlug gerade zum sechsten Mal und die Aufregung stieg, wie die Flut in einer Schatzhöhle, unaufhaltsam an. Sachen und Wörter flogen wild umher. Glücklicherweise nicht auf mich, sondern in den Koffer – wir waren am Packen.*  Einen Tag danach sollte es nach Rom gehen.

Es verging eine kleine Ewigkeit, aber irgendwann waren wir endlich fertig. Kurzerhand kontrollierte ich die Koffer noch einmal – es konnte ja schließlich sein, dass meine Zieheltern etwas vergessen hatten – machte diese dann zu und wir schliefen das letzte Mal vor dem großen Tag ein.

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Morgens aufgewacht beschlich mich ein unangenehmes Gefühl – wir werden wirklich nach Rom fliegen. Es war merkwürdig, denn meine Eltern haben mir gesagt, dass wir unsere Koffer nicht mit bei uns haben dürfen – diese müssten extra gelagert werden.

Auf der Fahrt zum Flughafen überlegte ich mir also, wie ich mein flaues Gefühl verbessern konnte. Ich hatte eine Idee: ich reiste im Koffer mit! Denn was gab es schlimmeres, wenn man selbst gut am Reiseziel ankommt aber der Koffer nicht. Das konnte ich nicht zulassen und so erwachte mein Wächterinstinkt.

Es wurde dunkel, als ich mich im Koffer versteckte und dann fing es an zu rumpeln….

* Der Autor trug beim Packen natürlich die schwerste Bürde – die der Verantwortung.

Ich glaub mich tritt ein…Zebra

27 Jul

Määäh, und herzlich willkommen!

Ich habe ein Problem… Es ist eines dieser Probleme, das einem die Haare vom Kopf „raubt“ oder Mütter dazu bringt, die Zimmer ihrer pubertierenden Söhne aufzuräumen – Verzweiflung. Nicht, dass ich mir mein tolle Mähne abrasieren würde, aber ich bin fast soweit.

Denn ich weiß nicht wie ich nun in dieser großen und weiten Welt anfangen soll. „Aller Anfang ist schwer sagt man“ und dies bekomme ich nun zu spüren.

Der Wunsch nach einem Blog wie diesem war groß und recht schnell war er eingerichtet, doch wie sollte ich nun weitermachen? Einfach drauf los schreiben? Nein, das konnte nicht so sein. Eine kleine Einleitung musste es geben, es gibt sie doch immer.

Also hab ich mich bei anderen Blogs hier umgesehen, ein paar Anregungen geholt: Intention – gemerkt; kurze Vorstellung – wird gemacht.

So weit so gut. Also starte ich den ersten Einleitungsversuch:
„Meine Name ist Eberhard, und ich bin jünger als ich auf dem Banner aussehe *. Leider bin ich etwas zu klein geraten, wenn ich mir meine Artgenossen so ansehe, dafür sind meine Nasenlöcher riesig – obwohl man soviel manchmal garnicht riechen möchte, wie ich es dadurch kann…Man kann vielleicht auch erkennen das ich ein Verlangen nach schwarz-weiß Mustern habe.

Dabei habe ich vor all das niederzuschreiben, was mich bewegt – aber nicht schubst – mich berührt oder wo ich denke, dass es gut tut sich hierüber einmal Gedanken zu machen. Traurigerweise dauert es bei mir auch einige Zeit um etwas hier zu schreiben. Versucht ihr mal mit Hufen auf diesen winzigen Tasten Kunststücke zu vollbringen.“

Ich denke das genügt für den Anfang.  Im laufe meiner Karriere hier werden bestimmt noch mehr Eigenschaften von mir offenbart.

Also möge euer Fell immer schön glänzen und bis demnächst!

Ps: Übrigens mag ich Zebrastreifen und Schafswolken!

* Über genaue Altersangaben schweigt der Autor aus bisher ungeklärten Gründen.

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